ehemals Jan-Wellem-Quartett  
Freitag, 08.10.2010
 

 

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Über uns

Das Ensemble Marcelinus wurde als Jan-Wellem-Quartett im Jahr 2009 von Marcel Brenneke und Stefan Oechsle in Düsseldorf gegründet. Wir wollen Kammermusik auf modernen Instrumenten konzertant aufführen. Seit Sommer 2010 spielt das Ensemble in der jetzigen Besetzung als Ensemble Marcelinus zusammen.

Ständige Mitglieder des Ensembles sind:

Marcel Brenneke (Spinett, Orgel)

geb. 1975, studierte katholische Kirchenmusik an der Düsseldorfer Robert-Schumann-Hochschule bei Prof. Stefan Schmidt (Orgel), Prof. Marie-Therès Englisch (Klavier), Prof. Werner Lechte (Gesang & Chorleitung). Das Studium schloss er 2006 mit dem Titel „Diplom-Kirchenmusiker“ ab. Kurse bei Prof. Peter Planyavski, Prof. Hans-Dieter Möller, Prof. Almut Rössler, Prof. Thorsten Laux, Alain Wilson und Godehad Joppich vervollständigten die kirchenmusikalische Ausbildung. Von 2002 – 2007 war er Assistent von Prof. Werner Lechte an der Düsseldorfer Maxkirche. Dort organisierte er die Konzertreihe „Orgelmusik zur Marktzeit“. Von August 2006 - Juni 2010 war er als Kirchenmusiker in der Pfarrgemeinde St. Lambertus, Düsseldorf-Altstadt – dort in der Dominikanerkirche St. Andreas – tätig. Seit Sommer 2010 arbeitet er freiberuflich als Kirchenmusiker in und um Düsseldorf. Er organisiert die Konzertreihe "Die SonntagsOrgel an St. Andreas".

 

Ursula Wolsky (Flöte)

Ursula Wolsky erhielt ihren ersten Querflötenunterricht mit 9 Jahren. Sie war mehrfache Preisträgerin bei „Jugend Musiziert“ und beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg. Ein Studium nahm sie zunächst an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf auf, dem nach dem Diplom das Konzertexamen an der staatlichen Hochschule für Musik Mannheim in der Klasse von Prof. Jean-Michel Tanguy folgte. Weitere Anregungen erhielt Ursula Wolsky durch den Unterricht bei Anette Maiburg und auf zahlreichen Meisterkursen, unter anderem von Aurèle Nicolet, Wiliam Bennett, Andrea Lieberknecht und Peter-Lukas Graf. Über mehrere Jahre unterrichtete sie an der Hochschule für Musik Mannheim als Dozentin für Querflöte. Sie war Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica“, und konnte in dieser Zeit Kammermusik mit vielen namhaften Musikern spielen, wie zum Beispiel Thomas Brandis,
Jean-Claude Gérard, Ulf Rodenhäuser, Hans-Martin Schellenberger, Ingo Goritzki, Dag Jensen, und anderen. Als Solistin trat sie mit der Baden-Badener Philharmonie und dem altstadtherbst orchster düsseldorf auf. Ursula Wolsky spielte beim Rundfunk-orchester des SWR Kaiserslautern, den Düsseldorfer Symphonikern und ist Mitglied des altstadtherbst orchesters düsseldorf.

 

Zsuzsanna Czentnár (Violine)

Die ungarische Geigerin Zsuzsanna Czentnár studierte bei Prof. Jozef Kopelman (Budapest), sowie am Musik-Konservatorium der Debrecener Univerität beim Prof. Lajos Tóth. Im jahr 2005, nachdem sie ihr Studium mit Auszeichnung absolvierte, kam sie nach Deutschland um in der Klasse von Prof. Géza Kapás an der Kölner Hochschule zu studieren. Ihre Begesiterung für die sogenannte “alte Musik” und für die Aufführung der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts mit zeitgetreuen Instrumenten und Artikulation begann vor etwa 10 Jahren. Seit dem hat sie an mehreren historischen Projekten und Meisterkursen, u.a. bei Simon Standage (London) und Ingeborg Sheerer (Köln) teilgenommen. Zurzeit absolviert sie ein Masterstudium in der Klasse für Barockgeige von Prof. Richard Gwilt in Köln. Neben ihren aktiven kammermusikalischen Tätigkeit war Zsuzsanna mehrere Jahre lang Konzertmeisterin des Streich-und Sinfonieorchesters der Debrecener Universität, des Kammerorchesters der Aachener Abteilung der Kölner Musikhochschule, und spielte als Aushilfe in mehreren professionellen Orchestern in Ungarn und Österreich. In der Saison 2007/2008 war sie Praktikantin des Sinfonieorchester Aachens und hat im Frühling 2009 an der Arbeit des “Jeune Orchestre Atlantique” (Frankreich) teilgenommen. Preise: Alois-Kottmann-Preis, Sonderpreis (2006); I. "Kammermusik Wettbewerb für Historische Instrumente und Barockgesang" der Hochschule für Musik Köln, 2.Preis (April 2010); Leó Weiner Ungarischer Nationale Kammermusik Wettbewerb, Preis für die Aufführung von Alfred Schnittkes Strichtrio (April 2010). Konzerte führten sie durch ganze Europa, von Irland bis Rumänien.

 

Weneta Scazzi (Violine)

geb. 1980, studierte im Fach Violine an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Andreas Seidel, Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig und Lothar Strauß, 1. Konzertmeister der Staatskapelle Berlin. Der Diplom-Abschluss im künstlerischen Studiengang als „Diplom-Orchestermusikerin“ erfolgte im Juni 2006. In der Spielzeit 2004/05 hatte sie eine Praktikantenstelle in den 1.Violinen der Duisburger Philharmoniker inne. Es folgten zahlreiche Konzerte und Aushilfstätigkeiten mit verschiedenen Orchestern, unter anderem dem Theater Zeitz, dem Neuen Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Staatstheater Cottbus, dem Theater Hagen, der Westdeutschen Philharmonie Recklinghausen sowie dem altstadtherbst orchester Düsseldorf. Seit der Spielzeit 2007/08 hat Weneta Scazzi eine Anstellung im Folkwang-Kammerorchester Essen.

Anna Reitmeier (Violoncello)

Anna Reitmeier ist in Oberbayern geboren und aufgewachsen.
Sie absolvierte ein einjähriges Privatstudium in Zagreb/ Kroatien, wurde 2000 in die Klasse von Prof. Xenia Jancovic an der Musikhochschule Würzburg aufgenommen und wechselte 2004 an die Folkwang Musikhochschule Essen in die Klasse von Prof. Christoph Richter. Auf das Diplom 2006 folgte mit ihrem Klaviertrio Kayana die Zulassung zum Aufbaustudium Kammermusik mit Prof. Andreas Reiner an der Folkwang Musikhochschule Essen: Das Ensemble konzertierte in den folgenden Studienjahren u.a. in der Philharmonie Essen, erhielt 2008 den Köhler-Osbahr-Förderpreis und wurde 2009 für die Kammermusikreihe der Villa Musica 2010 ausgewählt. Von 2007 - 2008 war sie Akademistin des Staatstheaters Kassel, seit 2009 spielt als festes Mitglied im Folkwang Kammerorchester Essen. Im intensiven Austausch mit anderen Musikern, Tänzern und Künstlern arbeitet Anna Reitmeier regelmäßig an genreübergreifenden Projektkonzepten und Konzeptprojekten und ist seit 2010 Mitglied der Künstlergemeinschaft „Kunsthaus Essen“. Anna Reitmeier ist als erfahrene und gefragte Kammermusikpartnerin in unterschiedlichen Ensembles aktiv (z.B.Helios Ensemble, Ensemble“Unterwegs“, Jan-Wellem-Quartett).
Die Musikerin lebt in Essen.